Lösung der
Problemschachaufgabe

 

Schach-Report, 1996

Matt in 4 Zügen

 

 

1.g8T! Kb2  2.Kd3 Ka1: 3.Kc2  Ka2 4.Ta8#
                  Kb3  3.T8g1 Kb2 4.Tgb1#
       Kc3: 2.Tb1 Kc2  3.T8g1 Kc3 4.Tgc1#
                  Kc4  3.Tg5  Kc3 4.Tc5#

       Kb3  2.Kd3 Kb2 
3.Tgg1/Tga8 Kb3 4.T...b1#

 

Dazu der Kommentar des Autors:

1.g8D? scheitert nach 1. ... Kb2! 2.Kd3 Ka1:! am Patt durch 3.Kc2, was mit der Umwandlung des Bg7 in einen Turm vermieden wird. Danach zeigen die Türme vereint ihre Fähigkeiten, die sich in zwei sich beidemal im zweiten Zug aufspaltenden Varianten und einem weiteren Abspiel mit - unvermeidbarem - winzigem Dual niederschlagen.

Es ist dies ein Ersatz für Nr. 61 der 1. Auflage (Deutsche Schachzeitung, 1973: Ke2 Ta1 Bb2 g7 - Ka1: 4#:), die sich als nebenlösig durch 1.g8D (Kb2: 2.Ta4) erwies - schade namentlich wegen der attraktiven Stellung!

 

Entnommen dem Buch:

Werner Speckmann, „Schachmatt in 4 und mehr Zügen", 2. Auflage 2001, Nr. 100

(Das elektronische Schachbuch findet sich hier)

 

 

 

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