Lösung der
Problemschachaufgabe

 

Schach, 1978

Matt in vier Zügen

 

 

1.f8S+! Kf6 2.Se6 Ke6: 3.Kg5 Ke5 4.Te7#

 

Dazu der Kommentar des Autors:

Ohne den Bf7 ginge schon 1.Kg5 Ke5 2.Te7#. Dieser ist daher hier störende Masse, die in einem zweizügigen Vorplan durch seinen notwendig mit einer Umwandlung verbundenen Wegzug und die folgende mit seinem Opfer erwirkte Rücklenkung des sK beseitigt wird., wonach es zu einem Idealmatt kommt.

Außer der Umwandlung in einen Springer käme dabei (die in Dame und Turm setzen patt) auch die in einen Läufer - mit der sogar die sofortige Deckung des wT erfolgt - in Betracht. Dies - 1.f8L? - führt zwar, wie in der Lösung, nach 1. ... Kf6 2.Kg4 (ein Wartezug) auf 2. ... Ke6? mit 3.Kg5 Ke5 4.Te7# zum Ziel, auf das nun mögliche 2. ... Ke5! kann jedoch nach 3.Tg6 Ke4 4.Te6+ der eine Reihe tiefer gelangte sK über d3 entweichen; bei der Umwandlung in einen Springer, der den sK durch seinen Opferzug nach e6 zurückholt, besteht eine solche Rettungsmöglichkeit für Schwarz nicht.

 

Entnommen dem Buch:

Werner Speckmann, „Schachmatt in 4 und mehr Zügen", 2. Auflage 2001, Nr. 206

(Das elektronische Schachbuch findet sich hier)

 

 

 

www.problemschachbuch.de