Lösung der
Problemschachaufgabe

 

Die Schwalbe, 1950
(Abkürzung)

Matt in fünf Zügen

 

 

1.Kc1! Se6/Sf7 2.Th8/Tf8 S~ 3.Th1/Tf1 ~ 4.Kc2#

 

Dazu der Kommentar des Autors:

Sämtliche Versuche, mit dem Turm - z.B. durch 1.Ta3 2.T...h3 - zum Schach auf der offenen 1.Reihe zu kommen, scheitern nach 1. ... Sc,e6 2. ... Sd4+ an wiederholten Schachgeboten des sS. Zunächst muss daher Weiß seinen König dieser Schachgefahr entziehen, wozu dieser gerade die künftige Mattlinie des Turms zu versperren genötigt ist; das Matt wird danach durch Züge des Turms auf der 8. Reihe gefolgt von einer Hinterstellung des wK nebst dessen Abzugsschach herbeigeführt.

Veröffentlicht hatte ich dies als Sechszüger mit dem vorgeschalteten (einen Vorplan durch Weglenkung des sS für den Hauptplan 1.Kc1? bildenden) Zugpaar 1.Kd2-c2 Sf7-d8). Vorhergegangen war von mir  die Darstellung als Studie (Deutsche Schachblätter, 1943) Kd2 Ta8 - Ka1 Sd7 Ba2 a3 (den Ba3 habe ich später zur Verhinderung des Gewinns auch nach 2.Kb3 nebst Tb2:+ hinzugefügt) mit der Forderung „Weiß zieht und gewinnt“.

 

Entnommen dem Buch:

Werner Speckmann, „Schachmatt in 4 und mehr Zügen", 2. Auflage 2001, Nr. 232

(Das elektronische Schachbuch findet sich hier)

 

 

 

www.problemschachbuch.de