Lösung der
Problemschachaufgabe

 

Schach, 1963

a) wie Diagramm:                          8#
b) Th8 → a8:                                  7#

 

 

a) 1.Dc1! (droht/Kf8 2.Dc8#/Kf6) Kd8
   2.Kd6 
(droht 3.Dc7+)
     Ke8 3.Dc8+ Kf7 4.Dh8: Kg6 5.Ke5
                Kf7 6.Dh7+    Ke8 7.Ke6 Kd8 8.Dd7#
                Kg5 6.Dg7,8+  Kh4 7.Kf4 Kh3 8.Dg3#
     Th7 3.Dg5+ Kc8 4.Df5,g8+ Kb7 5.Dh7:+ Kb6 6.Db1+
                Ka6 7.Kc6 Ka5/Ka7 8.Db5#/Db7#
                Ka5 7.Kc5 Ka6     8.Db6#

b) 1.Df1! (droht 2.Df7+)
     Kd8 2.Df8+ Kc7 3.Da8:   Kb6 4.Kd5
                Kc7 5.Da7+   Kd8 6.Kd6 Ke8 7.De7#
                Kb5 5.Db7,8+ Ka4 6.Kc4 Ka3 7.Db3#
     Ta7 2.Db5+ Kf8 3.Db8+,Dc5+ Kg7 4.Da7:+ Kg6 5.Dg1+
                Kh6 6.Kf6 Kh5/Kh7 7.Dg5#/Dg7#
                Kh5 6.Kf5 Kh6     7.Dg6#

 

Dazu der Kommentar des Autors:

a) und b) sind „Rochadeprobleme“ in dem Sinne, dass sK und sT sich in Rochadestellung befinden, die Rochade aber nicht zulässig ist; diese Unzulässigkeit versteht sich bei Viersteinern mit Weiß am Zuge für Schwarz von selbst, da in ihnen König und Turm seine einzigen Steine sind und deshalb eine der beiden notwendig den letzten Zug ausgeführt hat.

In den Zwillingen wiederholt sich, was sich in a) vom 2. schwarzen Zug an abspielt, spiegelbildlich - gedreht um den Trennstrich zwischen d- und e-Linie (die Symmetrieachse) - in b) nach dem 1. Zug von Schwarz; es ergeben sich dabei Echomatts und Echopaare (so die Matts 8.Dd7/Dg3 in a) und 7.De7/Db3 in b)) - innerhalb der Zwillinge und in ihrem Verhältnis zueinander. - Die beidemal an zwei Stellen anzutreffenden Duale (in a) im 6. und 4., in b) im 5. und 3. Zug) laufen im nächsten Zuge wieder auf dieselbe Fortsetzung hinaus.

 

Entnommen dem Buch:

Werner Speckmann, „Schachmatt in 4 und mehr Zügen", 2. Auflage 2001, Nr. 369

(Das elektronische Schachbuch findet sich hier)

 

 

 

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