Lösung der
Problemschachaufgabe

 

British Chess Magazine, 1983

Matt in 4 Zügen

 

 

1.h8D! Ka7 2.Dg7+ Ka6: 3.Dc7  S~     4.Db6#
                  Se7  3.Db2  ~/Ka6: 4.Db7#/Db6#
       Kb8 2.Db2+ Kc7  3.Db7+ Kd8    4.Dd7#
                  Sb6  3.Kb6: Kc,a8  4.Dh8#

 

Dazu der Kommentar des Autors:

Nach 1. ... Ka7 setzt 2.Dc8:? patt, das legt es nahe, im Schlüsselzug den Bh7 statt in eine Dame in einen Turm umzuwandeln. Dies - also 1.h8T? - führt in der Tat auf 1. ... Ka7 mit 2.Tc8: Ka6: 3.Tc7 Ka5 4.Ta7# und auf 1. ... Kb8 2.Kc6 nach 2. ... Ka7? mit 3.Tc8: Ka6: 4.Ta8# zum Ziel, wobei sich sogar Echomatts mit Farbwechsel ergeben, doch geht es in der zweiten Variante nach 2. ... Ka8! nicht weiter. Der hiermit begründete Vexiercharakter des Problems wird noch dadurch verstärkt, dass die Fortsetzungen nach der Damenumwandlung auch nicht `so ohne' sind, wozu die Verführungen im 2. Zug (1. ... Ka7 2.Db2? Ka6: 3.Db8, aber 2. ... Sd6!; 1. ... Kb8 2.Dg7?) weiter beitragen. - In Verführungs- und Lösungsspiel kommt es zu einigen Modellmatts.

„Überraschend subtiles Spiel aus einer harmlos aussehenden Stellung“, bemerkte ein Löser.
S. auch Nr. 214.

 

Entnommen dem Buch:

Werner Speckmann, „Schachmatt in 4 und mehr Zügen", 2. Auflage 2001, Nr. 177

(Das elektronische Schachbuch findet sich hier)

 

 

 

www.problemschachbuch.de